Breitbrunn am Chiemsee

Natur und Kultur am Chiemsee

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Breitbrunn am Chiemsee

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Natur am Chiemsee

Eggstätt-Hemhofer Seenplatte

Für Chiemgau-Besucher, die vor allem die Naturschönheiten dieser herrlichen Landschaft entdecken wollen, gibt es kaum einen idealeren Ausgangspunkt als Breitbrunn.

 

Unmittelbar nördlich angrenzend an unsere Gemeinde beginnt die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte, eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. Im Biotopverbund mit der östlich angrenzenden Seeoner Seenplatte bildet es die größte Ansammlung von Gewässern im Voralpenland.

 

Dieses herrliche Mosaik aus rund 3O Seen haben vor zehn- bis fünfzehntausend Jahren  die allmählich abschmelzenden Alpengletscher zurückgelassen.

Natur und Kultur am Chiemsee

Hier gibt es Wildnis pur, zu deren Entdeckung man leicht  mehrere Tage verbringen kann. Nur wenige Kilometer vom sommerlichen Chiemseetrubel entfernt, lässt es sich hier beschaulich wandern und  auch baden. Unnötig zu erwähnen, dass diese Wasser-und Waldwildnis im Herbst ein nicht minder eindrucksvolles Erlebnis ist.

Natur & Kultur am Chiemsee

Graugänse

Der Chiemsee, das „Bayerische Meer“, ist für den Naturfreund natürlich auch ein lohnendes Ausflugsziel.

 

An seinen Ufern verläuft der Chiemsee-Rundweg meist direkt am See, so auch entlang des gesamten Breitbrunner Uferbereichs. An mehreren landschaftlich oder ökologisch  besonders interessanten Bereichen sind Aussichtstürme  errichtet worden, wo man zu ruhigeren Tageszeiten ungestört die Natur beobachten kann.

 

Besondere Attraktion ist im Südosten des Sees das Mündungsgebiet der Tiroler Ache, die hier das größte Binnendelta Mitteleuropas gebildet hat. Seeseitig ist der Zugang zu diesem Naturschutzgebiet mit einer Bojenkette  gesperrt, doch an Land kann man auf speziell ausgeschilderten Wegen dieses Kleinod der Natur erkunden. Ein Aussichtsturm verschafft einen noch besseren Ein-und Ausblick.

Nur wenige Kilometer südlich des Achendeltas beginnen die Alpen. Wer also nach Höherem strebt, kommt im Chiemgau ebenfalls auf seine Kosten. Das Kampenwand- Massiv, das so imposant im Süden des Chiemsees aufragt, ist von Breitbrunn aus in 15 bis 2O Autominuten zu erreichen.

 

Wer es nicht zu Fuß besteigen will, kann seine Höhen auch in wenigen Minuten mit der Gondelbahn „erklimmen“. Echten Naturfreunden, die solche künstlichen Aufstiegshilfen verschmähen, sei da aber eher der unter Naturschutz stehende  „Blumenberg“ des Chiemgaus, der Geigelstein, oder der Hochgern zu empfehlen. Bis in eine Höhe von fast 2OOO Meter erhebt sich schließlich der Gipfel des Sonntagshorns, der höchsten  Bergspitze in den Chiemgauer Alpen.

Dem Naturfreund stehen hier also viele Möglichkeiten offen, denn kaum eine andere Region in Deutschland vereinigt in sich auf einem so überschaubaren Raum eine derartige landschaftliche Vielfalt wie der Chiemgau. Und Breitbrunn liegt genau mittendrin.

Kultur rund um den Chiemsee

Die Gegend rund um Breitbrunn zählt zu den ältesten Kulturregionen Bayerns. Die Kultur einer Region ist dabei immer untrennbar mit ihrer Geschichte verbunden. Und die beginnt im Falle Breitbrunns bereits in der Jungsteinzeit.

Zahlreiche Funde belegen, dass hier schon  2OOO bis 22OO vor Christi Geburt Lebensgemeinschaften existierten. Damit ist Breitbrunn die vermutlich älteste Siedlung im ganzen Chiemgau.

 

Geschichtlich bedeutsame Orte gibt es aber auch in der unmittelbaren Umgebung. Wenige Kilometer weiter nördlich, am Abfluss der Alz aus dem Chiemsee, errichteten die Römer kurz nach Christi Geburt einen ihrer wichtigsten Stützpunkte im Voralpenland.

 

Er lag an der so wichtigen Handelsstraße von Salzburg nach Augsburg und wurde Bedaium genannt, das heutige Seebruck. Im dortigen Römermuseum lässt sich diese Zeit anschaulich nachvollziehen.

Später waren es dann im Voralpenland meist die Klöster, die zu Keimzellen kulturellen Schaffens wurden. So auch im Chiemgau. Vor allem von den Inselklöstern Frauenwörth und Herrenwörth  - so der ursprüngliche Name der Inseln – gingen Impulse aus, aber nicht minder auch von den Klöstern Seeon und Baumburg.

 

Rund ein Jahrtausend später, also Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts, entdeckten dann mehr und mehr die Maler die Schönheit dieser Landschaft. Immer häufiger verließen sie ihre Ateliers  und arbeiteten vor und in der Natur. Besonders der Chiemsee übte eine geradezu magische Anziehungskraft auf sie aus, und so gründete der junge Münchener Maximilian Haushofer zusammen mit einigen Malerkollegen auf der Fraueninsel die erste Künstlerkolonie des bayerischen Voralpenlandes.

 

Viele bildende Künstler, aber auch Literaten wie etwa Ludwig Thoma, wuchsen im Chiemgau auf oder zogen hierher und blieben dann.

Schloss Herrenchiemsee
Königsschloß Herreninsel im Winter

Prächtige Bauwerke und die Chiemsee Inseln

Fraueninsel

Geschichte und Kultur einer Region dokumentiert sich natürlich auch in ihren architektonischen Hinterlassenschaften. Dabei sind es keineswegs nur so optisch spektakuläre Bauwerke wie das weltberühmte Schloss König Ludwigs. II. auf der Herreninsel  oder etwa das Münster und die karolingische Torhalle auf der Fraueninsel, der älteste erhaltene Hochbau Süddeutschlands, die den Betrachter staunen lassen.

 

Auch so mancher Kirchenraum birgt sowohl künstlerisch als auch kunsthistorisch herausragende Kostbarkeiten, so etwa das kleine Kirchlein von Urschalling bei Prien mit seinem eindrucksvollen romanischen Freskenzyklus.

Fraueninsel mit Segelboote

... ein Urlaubsparadies für Jung und Alt,

für Wanderer, Radfahrer, Wasserratten

und sonstige Erholungssuchende

Der Chiemgau hat in früheren Jahrhunderten Kunstschaffende inspiriert und tut es heute noch.Wer sich also mehr für zeitgenössische künstlerische Ausdrucksformen interessiert, findet hier von der Volkskunst  bis zu abstrakten  Werken ein reiches Spektrum.

Ob Kunstausstellungen, Opernfestspiele, Theater, Vorlesungen: Im Chiemgau sind fast alle Facetten künstlerischen Ausdrucks erlebbar.